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Hier möchte ich - ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit! - Tipps zusammenstellen, wobei mein Augenmerk ausgefalleneren Büchern gilt, die ich selbst gelesen habe oder die mir zur Lektüre anempfohlen wurden. |
BARBARA FRISCHMUTH:
![]() FINGERKRAUT UND FEENHANDSCHUH Ein literarisches Gartentagebuch |
Aus einer Besprechung zitiert (www.literaturhaus.at): "(.) Eingebettet sind die gärtnerischen Hardfacts
in kontinuierlich eingestreute Überlegungen zum Thema "Mensch
und Natur"; es ist die Geschichte einer Annäherung mit Schwierigkeiten,
die in einer euphorischen Liebeserklärung mündet: Frischmuths
Garten, so die Autorin, darf mehr als bloß dürfen, er soll
überwältigen. Er soll überwältigen durch die Vielfalt
seiner Formen, seiner Farben, seiner Düfte und durch all die Veränderungen,
die in seiner Natur liegen. Und die Autorin ist überzeugt, daß
sich der Garten seinen Gärtner oder seine Gärtnerin sucht
und diese vor allem bemüht sind, ihn seine Möglichkeiten leben
und bis an seine Grenzen gehen zu lassen. |
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MICHAEL MACHATSCHEK: Über Ampfer, Kümmel, Rapunzelgemüse,
Speiselaub und andere wiederentdeckte Nutz- und Heilpflanzen |
Verlagsinformation: Wußten Sie, daß Ampfer einst eines der wichtigsten Lebensmittel im Alpenraum war, der Kümmel zum Konservieren von Käse und Brot wie als Arzneipflanze nutzbar ist, Disteln ein herrliches Risotto ergeben und Flechten als köstliche Suppe zubereitet werden können? Michael Machatschek, seit seiner Jugend leidenschaftlicher Sammler von Heilkräutern, Beeren und Pilzen auf den Almen in verschiedenen Gegenden, hat für dieses Buch zum Teil völlig unbekanntes, aber auch wiederentdecktes Wissen über die Verwendung von Pflanzen als Wildgemüse und Wildobst, für Heilzwecke und den praktischen Gebrauch zusammengetragen. Wer wußte schon, daß die Teufelskralle oder der Waldgeißbart als Spargelgemüse zubereitet werden können, man aus Bucheckern Öl gewinnen, aus Eicheln einen Kaffee brauen und aus Bergahorn-Blättern Sauerkraut machen kann. Sie erfahren in diesem Band, welche Pflanzen für Speiselaub und Streckmehl verwendet werden, wie man Hagebuttenwein herstellt, wie Farne als Heil-, Speise-, Läuse- und Wurmmittel eingesetzt werden können, und einiges über das "Graupenklauben" von Islandmoos. Alle Pflanzen sind bezüglich Standort, Aussehen und Zubereitungsmöglichkeiten zum Selberkochen erklärt und mit zahlreichen Abbildungen dargestellt. |
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CHRISTIAN KÜCHLI: |
Aus einer Besprechung: "Auf den Eichen wachsen die besten Schinken" ... damals, als die Bauern ihre Schweine noch mit Eicheln mästeten, als das Vieh mit Baumblättern gefüttert wurde und die Kastanie ein Brotbaum war. Endlich ein Werk, das die verschiedenen Bäume und deren Charaktere umfassend beschreibt: Wie hat der Mensch die Bäume einst genutzt? Warum gab es früher viel mehr Eichen? Und warum gibt es heute viel mehr Fichten? Wo fühlt sich die Föhre wohl und welche Ansprüche an Boden, Wasserversorgung und Licht hat der Ahorn? Wie zieht der Förster die Eiche nach? Warum haben die Germanen die Linde der Liebesgöttin Freya gewidmet? Das Interesse an unseren Bäumen ist gewachsen. Dies lässt hoffen, dass im Kampf um Erhaltung und Förderung unserer Wälder und Bäume die Förster mehr und mehr durch informierte Mitstreiter Unterstützung erhalten. Auf der Basis von fundiertem Wissen gelingt es dem Autor, uns auf eine Weise in die Welt der Bäume zu führen, die das Wertvollste erkennen lässt: die Bäume als Mitglieder unseres innersten Lebenskreises. Die zehn wichtigsten Nutzbäume Mitteleuropas finden hier eine umfassende Darstellung: die Geschichte ihrer Nutzung, das Verhältnis zwischen Mensch und Baum, Baum-Mythologie, Ansprüche an den Standort, Vorkommen und Wert für die Umwelt. In diesem Buch werden die folgenden Baumarten porträtiert: Eiche, Fichte, Buche, Lärche, Esche, Eibe, Kastanie, Föhre, Ahorn, Linde. |
CHARLOTTE
SEELING, CORINNE KORDA (FOTOS), CARINA LANDAU (FOTOS)
FRAUEN UND IHRE GÄRTEN Landau, Gerstenberg, 2001 ISBN 3-8067-2936-0 |
In "Frauen und ihre Gärten"
öffnen uns Frauen aus aller Welt ihre Gärten. Jeder Garten ist
einmalig und der ganz individuelle, kreative Ausdruck seiner Besitzerin.
Charlotte Seeling hat sich auf eine faszinierende Spurensuche begeben
und die Frauen nach der ureigenen Verknüpfung von Garten und Lebensgeschichte
befragt. Eindrucksvolle Fotos und Pflanzpläne aus der Vogelperspektive runden diesen Band ab. |
CHARLOTTE SEELING,
CORINNE KORDA (FOTOS), CARINA LANDAU (FOTOS)
DER GARTEN DER KÜNSTLERIN |
"Der Garten der Künstlerin"
zeigt international renommierte Künstlerinnen - darunter auch die
Österreicherinnen Xenia Hausner, Michaela Schweeger, Ursula Tiefengraber
und Lies Bielowski - in ihren grünen Refugien. "Wer sich ständig mit ästhetischen und formalen Fragen auseinander setzt, findet sicher auch für den Garten ungewöhnliche Lösungen", erklärt Seeling ihre Neugier an den grünen Ateliers. "Ich wurde nicht enttäuscht: Meine Vorstellung vom Garten wurde revolutioniert." Tatsächlich sind die vorgestellten Gärten ebenso unterschiedlich wie die Künstlerinnen selbst: Vom kleinsten Dachgarten in Venedig oder Amsterdam reicht das Spektrum bis hin zum großzügigen Park bei Weimar oder im US-Bundesstaat New York. Formal und akribisch gepflegt die einen, mehr oder minder wild wuchernd die anderen - allesamt jedoch unerschöpfliche Quellen der Inspiration für ihre Besitzerinnen. Wie weit die künstlerische Fantasie gehen kann und darf, zeigt Seeling anhand von Ellen Harvey. Die amerikanische Künstlerin besitzt nämlich gar keinen Garten. Dennoch oder umso mehr erregten ihre kleinen, ovalen, altmodischen Landschaftsvignetten, die sie quasi wie Gucklöcher in eine heile Welt auf typische Großstadt-Graffiti platzierte, Aufsehen in der New Yorker Kunstszene. Daher wird sie als 32. (Garten-)Künstlerin vorgestellt. Das 33. im Titel angekündigte Porträt gilt, wie die Autorin im Vorwort schreibt, "Ihnen, die Sie dieses Buch lesen. Ob Ihr Garten Fiktion ist oder Wirklichkeit - er ist Ihr ganz persönliches Werk." Wer mehr über die Künstlerinnen und ihre Arbeiten erfahren möchte, findet im Anhang des Buches Kontaktadressen, eine Bibliografie und andere, weiterführende Informationen. (Marie-Therese Gudenus, DER STANDARD, Printausgabe 4./5./6.1.2003) |
DIETMAR AICHELE![]() WAS BLÜHT DENN DA? Der Fotoband. Wildwachsende Blütenpflanzen Mitteleuropas. Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart, 2005 ISBN: 3-440-10212-2 |
Nicht zu Unrecht ist dieses Buch - seit 70 Jahren auf dem Markt - der Klassiker unter den Bestimmungsbüchern. Auch der Hobbybotaniker kann sich aufgrund der Einteilung nach Blütenfarben leicht orientieren, weitere Bestimmungsmerkmale sind Blütenform, Standort, Blütezeit und Größe der Pflanze. Die naturgetreuen Farbillustrationen zeigen alle für die Bestimmung wichtigen Details. Leicht verständliche Texte zu Merkmalen, Vorkommen und Wissenswertes gewährleisten einfaches und sicheres Bestimmen. |
BANG / DAHLSTRÖM
TIERSPUREN BLV Bestimmungsbuch BLV Verlagsgesellschaft mbH Erscheinungsdatum: 22. März 2000 Auflage: 1. Auflage 2000 ISBN: 340515846X |
Fährten, Fraßspuren, Losungen, Gewölle und andere Tierspuren werden umfangreich, übersichtlich und sehr anschaulich (Fotos und Zeichnungen) dargestellt und auch für den Laien gut verständlich erklärt. |
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