Der
Winter von 2005 auf 2006 war einer der längsten und schnee-intensivsten
der letzten Jahre. Für etliche Robinien am Südhang war
es der letzter Winter: eines schönen Morgens lagen sie malerisch
auf dem Weg! Eine zweite Partie Robinien und ein großer Erlenast
folgten etliche Monate später ihrem Schicksal, noch im Winter brachen
zwei Fichten übers Absetzbecken. Es steht zu hoffen, dass nun umgefallen
ist, was umfallen musste!
Nach dem Abklingen des Winters Anfang April gestaltete sich das Jahr 2006
dann aber als ein ganz wunderbar warmes und trockenes, es war - von wenigen
Ausnahmen abgesehen - ein einziger Sommer- und Herbsttraum.
Wir haben allerdings nicht geträumt: Das Jahr 2006 war das bislang
arbeitsintensivste. Während sich die Teiche, nachdem sie noch
mit Steinen befestigt worden waren und der Steg gebaut war, selbstständig
füllten, mussten wir im Frühling beim Renovieren der Küche
natürlich Hand anlegen. Parallel dazu richteten wir das Auszugshaus
her. Und es lag noch Schnee, als mit den Arbeiten für Teichterrasse
und Sommerküche begonnen wurde.
Wie immer gab es Holz (nämlich das der umgefallenen Bäume)
zu schneiden und zu spalten. Für Letzteres schafften wir uns einen
Holzspalter an. Jetzt können wir vom Fällen bis zum Einheizen
alles in Eigenregie machen. Am Hochbeet und am Terrassenbeet gedieh das
Gemüse und stachelte den Ehrgeiz an. Deshalb bereiteten wir spät
im Jahr (im Winter 06/07 gab's ja keinen Schnee) noch ein neues Beet
vor. So spektakulär das Jahr begonnen hatte, so ruhig klang es aus:
kein Schnee, kein Sturm, keine Regenfälle.
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Robinien
vom Schnee umgerissen |