Auch das Jahr 2008 begann mit einem Sturm, aber Emma ließ wenigstens die Dächer unbehelligt - nur eine Föhre beim Absetzbecken musste dran glauben.
Schon im Herbst 07 wurden die Umrisse des zukünftigen Permakulturbeetes abgesteckt, im Frühling 08 wurden Kartons gelegt und Dünger herbeigekarrt. Ein Zaun wurde errichtet, Wege wurden angelegt. Zuguterletzt wurde gepflanzt: von allen möglichen Kohl- & Krautpflanzen, Kräutern, seltenen alten Gemüsesorten über Brunnenkresse und Topinambur bis zu Kürbispflanzen, Zuccini, Rhabarber usw.
Die nächste Aktion galt der Vorbereitung der Backofenrenovierung. Weit überhängende Äste umstehender Eschen und Robinien hatten uns bei jedem Sturm ums Dach des Backofens bangen lassen.
Erstmals wurde ein Acker gepflügt, neben verschiedenen alten Kartoffelsorten, roten Rüben, Fisolen, Zwiebeln, Sonneblumen und natürlich Ringelblumen wurden Stangenbohnen mit durchschlagendem Erfolg angebaut. Zur Erntezeit mussten wir einen zusätzlichen Tiefkühlschrank erstehen, um alles unterbringen zu können.
Im Juni hatten wir AO& zu Besuch: ein aufregender, insgesamt eine Woche dauernder Event rund um Landschaft, Natur, (Konzept-)Kochen, Essen, Gastgeben.
Im Sommer gab es viel Besuch – auch tierischen. Igel Luigi wurde schließlich nach Oberösterreich verfrachtet, wo er winterfett gefüttert werden konnte.
Die Kombination von warmen Temperaturen und relativ viel Regen ließ alles ganz besonders wachsen, blühen und gedeihen. Zum ersten Mal gab es eigene Marillen, aber auch die ersten Maibeeren konnten wir ernten.
Um die Karpfen auch nach dem Abfischen eine zeitlang aufbewahren zu können, wurden zwei Hälterbecken errichtet. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich der Platz bei der Fischerhütte ein wenig hergerichtet.
Das Jahr 2008 war zwar kein Apfeljahr, aber alle Beerensträucher trugen reichlich.
Der Herbst belohnte uns nach dem sehr durchwachsenen Sommer mit warmem, trockenem Wetter, der letzte Badetag war der 6.September! An diesem Tag haben wir auch unser bislang jüngstes Beet vor dem „Alchimistenstüberl“ angelegt.
Nach dem ruhigen Herbst kam ein ebensolcher Winter, gegen Jahresende froren dann die Teiche ein, weswegen die verdorrte Erle auf der Insel abgesägt werden konnte. Einen Torso ließen wir stehen, damit sich die weiße Ramblerrose weiterhin herumranken kann.
Und noch etwas Neues brachte das Jahr 2008: die Produktion von Salben, Tropfen und Tinkturen wurde aufgenommen und im Jahr 2009 wird das TAUT-Shop eröffnet werden.
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Föhrenstamm, zersägt |