
KOPFWEIDE
Zukünftige Kopfweide, erster Schnitt Jänner 08 |

WILDER KIRSCHBAUM |
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ESCHE
Mit 40 Metern gehört die Esche
zu den höchsten Laubbäumen Europas, sie kann ein Alter von
200 bis 300 Jahren erreichen. Charakteristisch ist ihre Fiederung. Bei
uns ist sie am Bachufer und auch im Wald zahlreich vertreten.
Das Eschenholz zählt zu den wertvollsten Hölzern
des mitteleuropäischen Waldes. Das Besondere des Eschenholzes:
es ist hart und gleichzeitig elastisch, weshalb es ideal für Werkzeugstiele,
aber auch für Sportgeräte oder Biegemöbel ist.
Früher war Eschenlaub ein wichtiges Winterfutter
für das Vieh.
Als Weltenbaum Yggdrasil wird die Esche schon in der
Edda erwähnt, auch in anderen Mythologien hat sie einen bedeutenden
Platz.
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JUNGE ESCHEN
Die Blühfähigkeit der Esche tritt mit
etwa 30 Jahren ein, die Früchte sind Flügelnüsse. Sie fallen
während des ganzen Winters aus der Krone, werden durch die Flügel
zu Schraubenfliegern und erreichen so Entfernungen von bis zu 125 m vom
Mutterbaum.
Die Sämlinge weisen eine
sehr hohe Schattentoleranz auf, was ihnen ein Gedeihen auch unter einem
geschlossenen Bestandsschirm erlaubt, sie wachsen sehr rasch und mit
dünnem Stamm in die Höhe. Die Schattentoleranz lässt
jedoch bald nach, im Alter wird die Esche schließlich zur Lichtbaumart.
Zu diesem Zeitpunkt überragt sie jedoch bereits die anderen Bäume
und unterdrückt deren Wachstum. Aber auch Schattenbäumen wie
Buchen graben sie wortwörtlich das Wasser ab, indem sie das Wurzelwachstum
bereits in ca. 15 cm Bodentiefe in die Waagrechte konzentrieren und
auf diese Weise in niederschlagsarmen Sommern vor den anderen Bäumen
zum Regenwasser kommen. Da die Esche zusätzlich auch sehr gut aus
dem Stock ausschlägt, ist sie ein sehr dominanter Baum.
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Eichenblätter |
EICHEN
Die Eiche zählt zu den häufig vorkommenden
Laubbäumen, sie wird 20 - 50 m hoch. Sie ist an ihren charakteristischen
Blättern, bzw. an ihren Früchten, den Eicheln, leicht zu erkennen.
Sie ist eine Lichtbaumart mit zahlreichen Untergattungen. Unsere Eichen
sind vermutlich Traubeneichen.
Eichen können sehr alt werden (bis zu 1300 Jahre),
die älteste Eiche Europas steht in Bierbaum/Südsteiermark,
sie ist 990 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Die Eicheln waren früher als Schweinefutter wichtig,
weshalb Jahre, in denen die Eiche reichlich trägt, auch Mastjahre
genannt werden. Das Holz ist wertvolles Hartholz und wird für Böden
und Furniere verwendet, ist wegen des hohen Brennwertes aber auch gutes
Brennholz. Einige Unterarten eignen sich zur Herstellung von Weinfässern
(Barrique). Aus der Rinde der Korkeiche werden Korken hergestellt.
In den alten Religionen, Mythen und Sagen ist die Eiche
ein heiliger Baum. Häufig wurde sie mit blitztragenden Göttern
oder Götterfürsten in Verbindung gebracht.
Wegen der religiösen Bedeutung wurde unter den Eichen (wie auch
unter Linden) Gericht gehalten.
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FICHTEN
Mit einem Alter von ca. 50 Jahren blüht
der Baum das erste Mal, dann in Abständen von 4 bis 7 Jahren regelmäßig.
Die 10 bis 16 Zentimeter langen reifen Fichtenzapfen hängen im Gegensatz
zu den Tannenzapfen nach unten.
Die Fichten bevorzugen Sonne oder leichter Schatten
und sandigen, kalkarmen, tiefgründigen, lockeren Boden. Die Fichte
ist ein Flachwurzler, so ist sie durch Windbruch ziemlich gefährdet.
Sie wächst sehr schnell, weshalb sie der wichtigste
Baum für die Forstwirtschaft ist - oder sollte man bereits: "waren"
sagen? Das Anlegen großer Fichtenmonokulturen hat nämlich dazu
geführt, der sich der Borkenkäfer unter bestimmten Witterungsbedingen
wie verrückt vermehrt und große Schäden anrichtet. So
ist das Verhältnis der Förster zu den Fichten ein eher schlechtes,
wie wir uns überzeugen konnten.
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Fichten im Nebel |
Da wir für die Teiche ein
(kleines) Stück Waldwidmungsgebiet brauchten, wurde uns als ausgleichende
Maßnahme vorgeschrieben, sämtliche Fichten im Wald oberhalb
der Teiche zu schlägern. Das nennt sich "Maßnahme zur
Waldverbesserung" - dass unsere Fichten Bestandteil eines Mischwaldes
sind, ist da ohne jedes forstgesetzliche Interesse.
Kleine Einbohrlöcher im Stamm oder an den Ästen, Harzfluß,
Bohrmehlauswurf, Kronenverlichtung, Ablösen der Rinde - daran erkennt
man das Treiben des Borkenkäfers.
Er befällt vorzugsweise geschädigte
Bäume, aber auch das so genannte Totholz ist Brutstätte dieser
Käfer. Alte, morsche, umgefallene Bäume, Äste und Reisig
werden deshalb normalerweise rasch aus den Wäldern entfernt, obwohl
das Totholz ein wichtiger Lebensraum für alle möglichen Tiere,
Insekten, Pilze,. ist. Es gehört eigentlich in ein intaktes ökologisches
System. Wir haben jede Menge Totholz im Wald - Borkenkäferbefall
haben wir noch nicht beobachtet. Wäre dem so, müssten wir
das der Behörde melden und umgehend Maßnahmen ergreifen.
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ROSSKASTANIE
Ursprünglich kommt die Rosskastanie aus
den Berg- und Schluchtwäldern des Balkans. Erst Ende des 16 Jahrhunderts
gelangte sie nach Westeuropa. Wegen der hübschen Blüten wird
sie als Zierbaum, z.B. als Alleebaum in Parkanlagen gepflanzt. Die Kastanien
werden von den Jägern für die Winterfütterung der Wildschweine
verwendet. Sie erreicht Höhen von 10 bis 20 m.
Mitte der 80er Jahre tauchte
ein bis dahin unbekannter Kleinschmetterling auf, der als Miniermotte
seit Beginn der 90er Jahre zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist. Die Miniermotte
ist für die vorzeitige Blattverfärbung und für den verfrühten
Blattabfall, den man allerorts beobachten kann, verantwortlich.
Schon im Frühjahr kann man
die Fresswege der Larven, die so genannten Minen, auf den Blättern
erkennen. Sind die Kastanienblätter stark befallen, verfärben
sie sich (rot-)braun. Von den Blatträndern aus verkrümmen
sie sich nach innen, vertrocknen und fallen ab. Die wirksamste und umweltfreundlichste
Methode zur Bekämpfung ist nach wie vor, das herabgefallene Laub
schnellstens abzutransportieren oder es vor Ort zu verbrennen.
Auch unser Kastanienbaum leidet
unter diesem Schädling.
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KASTANIE IM MAI 2006 |
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SCHWARZ- & ROTFÖHREN
Die Föhre ist wichtiger Forstbaum, der auf
nährstoffarmen, sandigen und sauren Böden wächst. Sie ist
eine Lichtbaumart.
Aufgrund ihres Pfahlwurzelsystems ist
sie widerstandsfähig gegenüber Sturm, sie gilt als Pionierbaum,
weil sie auch unter extremen Verhältnissen wächst.
In historischer Zeit wurde das Föhrenholz für Kienspäne
verwendet.
Rotföhre (= Waldkiefer oder Weißkiefer):
wird bis 35 m hoch. Die Krone ist in der Jugend kegelförmig, später
kugelig bis schirmförmig. Äste waagrecht abstehend, meist
gekrümmt. Im Unterschied zur Schwarzföhre hat sie eine Spiegelrinde:
beim jungen Baum glatt, graugelb oder braungelb, mit fortgeschrittenem
Alter - besonders im Kronenbereich - leuchtend rotgelb bis fuchsrot
und blättert in papierdünnen Fetzen ab. Die Rinde der unteren
Stammhälfte wird im Alter zu einer in große Platten gegliederten,
von tiefen schwärzlichen Furchen durchzogenen, dicken, grau bis
rotbraunen Schuppenrinde.
Schwarzföhre (= Schwarzkiefer): Im Unterschied
zur Rotföhre sind ihre Nadeln länger und nicht so stark gedreht.
Auch ist der Zapfen wesentlich größer als bei der Rotföhre
und die Rinde ist anders gefärbt: bis zur Krone hinauf hat sie
eine schwarzgraue Schuppenrinde.
Sie ist seltener als die Rotföhre.
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ERLE |

Erle im Jänner 2008 |

Erlenblattwerk |
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