STAUDEN & BLUMEN - WILD GEWACHSEN



ACKERSTIEFMÜTTERCHEN
ACKERWITWENBLUME
BUSCHWINDRÖSCHEN
CHRISTOPHSKRAUT
DISTEL neu
ECHTES LABKRAUT
EHRENPREIS

EINBEERE
FRÜHLINGSKNOTENBLUMEN
GÄNSEBLÜMCHEN
GLOCKENBLUMEN
HAHNENFUß
KÖNIGSKERZE
KORNBLUME
KRIECHENDER GÜNSEL
LEBERBLÜMCHEN
LUNGENKRAUT
SUMPFDOTTERBLUME
VEILCHEN
VERGISSMEINNICHT
WALDERDBEEREN
WALDGEISSBART
WALDMEISTER
WALDSCHLÜSSELBLUME
WIESENSCHAUMKRAUT
WILDE STIEFMÜTTERCHEN
WILDER KROKUS
WOLFSMILCH
ZWERGHOLLUNDER


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VEILCHEN

WOLFSMILCH
 

KÖNIGSKERZE (2007)

KRIECHENDER GÜNSEL (Mai 2007)
 

WILDE STIEFMÜTTERCHEN (Mai 2007)
Hornveilchen 2005
ACKERSTIEFMÜTTERCHEN
Das Ackerstiefmütterchen wächst auf Bergwiesen und Sandtrockenrasen, liebt leicht saure Böden und blüht von Mai bis September. Die Blüten sind essbar, das Kraut gilt als traditionelles Heilmittel bei Erkältungen und Husten.
 

DISTEL

DISTEL - verblüht
 

KORNBLUME
 
 

EHRENPREIS

GLOCKENBLUME
 

VERGISSMEINNICHT

WALDMEISTER
 

HAHNENFUß

WIESENSCHAUMKRAUT
 



ACKERWITWENBLUME
Diese in vielen Teilen Europas, dem Mittelmeergebiet und dem Kaukasus heimische Art findet man z.B. auf einer Wiese mit Wildkräutern. Im Sommer und im Herbst blühen bläuliche bis purpurne Blütenköpfchen. Die Ackerwitwenblume enthält Bitterstoffe, Gerbstoffe und Triterpenglykoside, in der Volksmedizin verwendete man sie äußerlich zur Heilung von Hautverletzungen und Verbrennungen.



ZWERGHOLLUNDER
(Attich) - giftig!
 



FRÜHLINGSKNOTENBLUME
Die Frühlingsknotenblume, ein Narzissengewächs, wächst auf feuchten, nährstoffreichen Böden im Halbschatten von Au- und Schluchtenwäldern, unter Gebüschen, auf feuchten Wiesen und an Bachufern.
Sie wird 10 - 30 cm hoch und blüht bereits im Februar/März.
Die Frühlingsknotenblume ist giftig.
Sie steht unter Naturschutz!




GÄNSEBLÜMCHEN
Die Blüten kann man in Salate und Suppen geben, was nicht nur dekorativ, sondern auch gesund ist (Vitamine und Mineralstoffe).

 



LEBERBLÜMCHEN
Seinen Namen verdankt das Leberblümchen, das zu den Hahnenfußgewächsen gehört, seiner Blattform, die an die menschliche Leber erinnert. Es ist in fast ganz Europa verbreitet, wächst in Laubwäldern auf kalkhaltigem Lehmboden und wird 8 bis 20 cm hoch. Von März bis April blüht es in hellblau bis violetten Blüten. Der Samen wird durch Ameisen verbreitet.
Das Leberblümchen ist aufgrund des enthaltenen Protoanemonin schwach giftig.
Es steht unter Naturschutz!




LUNGENKRAUT
Das Lungenkraut wächst in vor allem an Waldrändern von Laub- und Laubmischwäldern und auf ungenutzten Grasflächen.
Charakteristisch ist der Wechsel der Blütenfarbe von rosa (jung) zu blau (alt), wobei die Zweifärbigkeit für den bei uns gebräuchlichen Namen: "Hänsel und Gretel" verantwortlich ist.
Nach der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Signaturenlehre erinnerten die Flecken auf den Blättern des Lungenkrautes an Lungen, und dies hielt man für einen Hinweis darauf, dass die Pflanze zur Behandlung von Lungenkrankheiten geeignet sei. Auch heute noch wird das Lungenkraut gesammelt, es soll hustenreiz- und entzündungshemmend wirken.

 



SUMPFDOTTERBLUME
Dieses Hahnenfußgewächs wächst in Sumpfwiesen, an Quellen, Bächen und Gräben. Ihres Vorkommens und ihrer dottergelben Blüten wegen gab man dieser Pflanze den Namen Sumpfdotterblume. Wechselnden Wasserstand verträgt die Art gut.
Sie ist in Europa, in Teilen Asiens, sowie im nördlichen Amerika zu finden.
Die Pflanze hat einen kräftigen Wurzelstock und wird 10 - 50 cm hoch. Sie blüht von März bis (gelegentlich) Anfang Juni, im Herbst kann es zu einer schwächeren Herbstblüte kommen.
Sumpfdotterblumen sind als schwach giftig bis giftig einzuordnen und zählen zu den gefährdeten Pflanzen.


Waldgeissbart 2005

WALDGEISSBART

wächst auf nährstoffreichen und feuchten Böden, bevorzugt schattige Plätze. Bei uns wächst er in der Nähe des Baches. Im Juni/Juli blüht er in weißen Rispen.

 



ECHTES LABKRAUT
Bevorzugt trockene Standorte, z.B. an Wegrändern, blüht Juni bis Oktober in gelben Rispen. Seine Wurzel färben rot, z.B. den englischen Chesterkäse.
Einer Marienlegende nach war die Krippe des Jesuskindes mit nach Honig riechendem Labkraut gefüllt, weshalb es auch "Unser-lieben-Frauen-Bettstroh" genannt wird.

 




CHRISTOPHSKRAUT
Das Christophskraut gehört zu den Hahnenfußgewächsen und wächst vor allem in den Alpen und im Alpenvorland, in Laub- und Mischwäldern. Es blüht von Mai bis Juli mit kleinen weißen Blüten in dichter, gestielter Traube. Die Früchte sind glänzend schwarze, länglich-eiförmige Beeren.
Die Samen und die Beeren der Pflanze sind giftig. Sie enthalten einen protoanemoninartigen Stoff, der lokal reizend wirkt.
Das Christophskraut gilt in manchen Gegenden als "Zauberkraut", es soll zum Beschwören der Gold verschließenden Geister dienen.

 



EINBEERE
Gedeiht in schattigen Laub- und Laubmisch- und Auwäldern, auf grundwasserfeuchtem, nährstoffreichem Boden. Die Pflanze wird 15 - 30 cm hoch und blüht von Mai - Juni und ist in fast ganz Europa verbreitet.
Ihre Beerenfrüchte sind giftig, sie enthalten Saponine, Paridin und Paristyphin.
Wegen ihres vierzähligen Blattquirls wird die Pflanze auch Christuskreuz, Crux Christi, genannt.


BUSCHWINDRÖSCHEN

 


WALDERDBEEREN

WALDERDBEEREN JUNI 2006
Die intensiv schmeckenden Walderdbeeren sind in ganz Europa beheimatet. Sie wachsen auf sandig-lehmigen Böden in Laub- oder Mischwäldern, vorzugsweise am Rand von kleinen Lichtungen oder Wegen. Die 8 - 15 cm hohen Stauden besitzen lange oberirdische Ausläufer mit Tochterrosetten, die sich bei Bodenkontakt bewurzeln und so ausgedehnte Teppiche bilden. Im Winter sterben die Internodien der Ausläufer ab und aus den Töchtern werden selbstständige Rosettenstauden.
Aus den Blütenböden der weißen Blüten entwickeln sich im Spätsommer die Scheinfrüchte, entstanden aus dem obersten Teil der Blütenachse, der nach der Blüte stark wächst und sich mit einer roten, fleischigen Rinde umgibt. Die eigentlichen Früchte, etwa 150 - 200 kleine, einzelne, hartschalige Nüsse sitzen an der Oberfläche der Scheinfrucht - die Erdbeere ist daher eine Sammel-Nussfrucht.

Sie waren bereits in der Steinzeit bekannt und wurden von in der Antike von den Dichtern der Römer gepriesen. Im Mittelalter wurden Walderdbeeren auf großen Flächen kultiviert ohne jedoch die Fruchtgröße merklich steigern zu können. Erst durch die Entdeckung der groß fruchtigen amerikanischen Scharlacherdbeere wurde die im 18. Jahrhundert wurden Walderdbeeren nicht weiter kultiviert und wieder in ihr ursprüngliches Gebiet - wild wachsend im Wald - zurückgedrängt.
 

WALDSCHLÜSSELBLUME

WILDER KROKUS
 

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